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Industriesektoren

Chemische Industrie

 

Die Chiemiendustrie stellt für viele Wirtschaftsbereiche die benötigten Stoffe her. Darunter befinden sich zum Beispiel die Kunststoffindustrie, die Lebensmittelindustrie, die Automobilindustrie, die Maschinenbau-Industrie, die Glasindustrie und die Baustoffindustrie. Wichtige Anwendungsbereiche sind außerdem unter anderem Düngemittel, Pharmazie, Klebstoffe, Pigmente und Farben, Papier, Dichtungsmaterialien, Reinigungsmittel und Kosmetika. NEUMAN & ESSER belieferte die Chemieindustrie bereits seit den Anfängen des Unternehmens im 19. Jahrhundert.

Die deutsche Chemieindustrie stellt ca. 30.000 Produkte her. Dafür benötigt sie 19 Mio. Tonnen fossile Rohstoffe (Erdöl, Erdgas, Kohle), 2,7 Mio. Tonnen nachwachsende Rohstoffe und 20 Mio. Tonnen mineralische Rohstoffe. Der weltweite Gesamtumsatz der Chemieindustrie betrug 2010 3.140 Mrd. Euro. In Deutschland 180,3 Mrd. Euro, in den USA 584 Mrd. Euro und in der Volksrepublik China 693,6 Mrd Euro.

 

Unter Petrochemie versteht man die Herstellung von chemischen Produkten aus Erdgas und geeigneten Fraktionen des Erdöls. Das wichtigste Verfahren der Petrochemie ist das Steamcracken, bei dem Ethan, LPG, Naphtha, Hydrowax, Gasöl oder andere Stoffe hergestellt werden.

Alkene, früher auch Olefine genannt, wie Ethylen, Propylen, Butadien oder auch Benzol sind Grundstoffe für viele Kunden der petrochemischen Industrie. Die Kunststoffindustrie benötigt zum Beispiel Ethylene als grundlegende Basiskomponente. Das Ethylengas wird mit dem Krackverfahren. Alle Schritte finden bei unterschiedlichen Drücken statt.

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